Märgära

Hier wird es schwierig. Bei meiner Suche stieß ich zunächst auf megära, eine der Furien wohl, eine eifersüchtige dazu noch. In einem alten Buch, zugänglich über Google Books fand ich dann aber den Hinweis auf Märgära, einen Kater wohl. Und zwar im Buch „Urgeschichte und Mythologie der Philistäer (!) von Ferdinand Hitzig. In diesem taucht das Wort in Verbindung mit verschiedene Namen für den Mond auf.

Einen weiteren Hinwies gibt es in „Die Thiere in der indogermanischen Mythologie“ , auch hier steht das Wort in Verbindung mit dem Mond. Als weiße Katze , als der Mond, beschützt sie unschuldige Wesen; als eine Katze, als die schwazen Nacht, verfolgt sie dies selben, eine schlaue Jägerin.

In einer anderen Quelle geht es um Gautama (Siddartha?):

Gautama, durch seine Geistesmacht Alles erfahrend, kam herbei., Jndra verwandelte sich sogleich aus Furcht in einen Kater (Msrjsrs), darauf fragte Gautama die Ahalya: „Wer ist da?“ Sie antwortete ihm in Prakrit, wodurch sie die Wahrheit nicht ganz verhehlte: „Es ist nur ein Kater (märgära).

 

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